BBWP Newsletter, Dezember 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

vor Jahresende fokussiert sich der BBWP Newsletter vor allem auf neu anzuwendende Rechtsvorschriften und Verlautbarungen sowie entscheidungsrelevante Urteile, die entsprechende Brisanz bzw. Bedeutung für die Zukunft versprechen.

Im Bereich der Rechnungslegung wird zunächst aus gegebenem Anlass auf die erweiterten Offenlegungspflichten für Jahres- und Konzernabschlüsse hingewiesen. Es gilt zu berücksichtigen, dass zur Vermeidung von Ordnungsgeldern etc. die Jahres- und Konzernabschlüsse von Unternehmen mit kalendergleichem Geschäftsjahr nunmehr zwingend in festgestellter bzw. gebilligter Form bis zum 31. Dezember 2017 offenzulegen sind. Danach wird kurz auf die (zukünftigen) Änderungen im Bereich der Testatserteilung eingegangen. Die diesbezüglichen Änderungen der Bestätigungsvermerke für Unternehmen von nicht öffentlichem Interesse werden im Regelfall zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2018 zu berücksichtigen sein. Abschließend wird im Bereich der IFRS noch kurz auf die neuen Modulverlautbarungen des IDW hingewiesen, deren Sinn und Zweck vor allem eine Steigerung der Übersichtlichkeit sein soll.

Im Bereich des Bilanzsteuerrechts wird das Urteil des BFH vom 10. Mai 2017 zum Thema der Rechtsfolgen der Unterbrechung einer körperschaftsteuerlichen Organschaft diskutiert. Demnach führt eine Unterbrechung einer Organschaft vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von fünf Jahren nicht zwangsläufig auch für andere Veranlagungszeiträume zur vollständigen Versagung der steuerlichen Anerkennung. Abschließend wird noch auf das BMF Schreiben vom 30. November 2017 zum Thema der bilanzsteuerrechtlichen Berücksichtigung von Verpflichtungsübernahmen, Schuldbeitritten und Erfüllungsübernahmen eingegangen.

Im Bereich der Bewertungen werden Entscheidungen der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Karlsruhe und Frankfurt am Main im Zusammenhang mit gesetzlichen Abfindungsfällen analysiert und die diesbezüglichen Rechtsfolgen abgeleitet. Hierbei geht es sowohl um die Relevanz der vertraglichen Ausgleichszahlung für die Ermittlung der Abfindung im Rahmen eines Squeeze-Outs als auch um die anzuwendenden Kriterien in Bezug auf die Verwendbarkeit des Börsenkurses.

Zu guter Letzt werden die klarstellenden Änderungen des IDW S 6 in Bezug auf Sanierungskonzepte dargestellt.

Mit besten Grüßen

Alexander Thees und Christian Schenk


Inhalt:

A. Rechnungslegung

1. Erweiterte Offenlegungspflicht für Jahres- und Konzernabschlüsse
2. Grundlegende Erneuerung und Erweiterung des Bestätigungsvermerks
3. Die IFRS-Modulverlautbarungen (IDW RS HFA 50)

B. Bilanzsteuerrecht

1. Anerkennung einer körperschaftsteuerrechtlichen Organschaft bei Unterbrechung des Fünf-Jahres-Zeitraums
2. Bilanzsteuerrechtliche Berücksichtigung von Verpflichtungsübernahmen, Schuldbeitritt und Erfüllungsübernahmen

C. Bewertung

1. Ermittlung der Barabfindung bei vorangegangenem Unternehmensvertrag
2. Kriterien für die marktorientierte Bewertung anhand des Börsenkurses

D. Sonstiges

Konkretisierung der Anforderungen an Sanierungskonzepte nach IDW S 6

BBWP Newsletter, Dezember 2017

 
NL_BBWP_Dezember 2017.pdf

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